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Taxi zum MVZ Bad Bramstedt: ambulante Termine ohne Umsteigen

Das MVZ der Stadt Bad Bramstedt ist eine ambulante Praxis und kein Krankenhaus: Allgemeinmedizin im Erdgeschoss, Neurologie im Obergeschoss, und über Nacht bleibt dort niemand. Wir fahren Sie von Ihrer Haustür in Neumünster über die A 7 bis vor das Haus an der König-Christian-Straße und am selben Tag wieder zurück. Was der Weg kostet, sehen Sie vor der Buchung, und was bei einer verordneten Krankenfahrt gilt, steht weiter unten ausführlich.

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NeumünsterBad Bramstedt
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Der Preis kommt live aus unserem Buchungssystem und wird wöchentlich gepflegt.

Wer diese Fahrt bucht

Das MVZ der Stadt Bad Bramstedt ist ein Praxishaus, kein Krankenhaus. Es gibt dort keine Station, keine Notaufnahme und kein Bett für die Nacht. Wer bei uns eine Fahrt zur König-Christian-Straße 7 bestellt, fährt zu einem Termin und am selben Tag wieder nach Hause, meist innerhalb weniger Stunden. Das klingt nebensächlich, ändert aber die ganze Planung: Wir buchen hierher fast nie eine einzelne Fahrt, sondern immer ein Paar aus Hinfahrt und Rückfahrt, und der Rückweg ist der Teil, der schiefgehen kann.

Die Stadt Bad Bramstedt hat das Versorgungszentrum 2021 selbst gegründet, um die hausärztliche Versorgung im Ort zu sichern; vorausgegangen war eine Machbarkeitsstudie, die aus dem Landesprogramm für den ländlichen Raum mitfinanziert wurde. Die ersten Jahre saß die Praxis über der VR Bank und war dort zu klein geworden. Der Neubau an der König-Christian-Straße wurde Anfang September 2025 bezogen und am 10. Oktober 2025 offiziell eröffnet. Heute arbeiten dort sechs Fachärztinnen und Fachärzte der Allgemeinmedizin sowie ein Neurologe, unterstützt von zwölf Medizinischen Fachangestellten; versorgt werden rund fünftausend Patientinnen und Patienten im Quartal. Die Behandlungsfläche misst etwa 560 Quadratmeter, das ganze Haus rund 1.140.

Zwei Fachbereiche, mehr nicht. In der Allgemeinmedizin geht es um die Gesundheitsuntersuchung und die Krebsfrüherkennung, um Impfungen nach den Empfehlungen der STIKO, um Labor, EKG, Langzeit-Blutdruckmessung und Lungenfunktion, um das geriatrische Basis-Assessment, um Wundversorgung, um psychosomatische Grundversorgung und um die strukturierten Behandlungsprogramme bei Asthma bronchiale, COPD, koronarer Herzkrankheit und Diabetes mellitus Typ 2. Dazu kommen Untersuchungen, die keine Kasse trägt, etwa für den Führerschein oder vor einer Fernreise. In der Neurologie im Obergeschoss wird bei Gedächtnisstörungen und bei Verdacht auf eine Demenz getestet, dazu kommen EEG, Elektroneurographie, Elektromyographie und evozierte Potenziale.

Daraus ergibt sich, wer bei uns anruft. Es sind Menschen aus Neumünster und aus den Dörfern dazwischen, die hier ihre Hausarztpraxis haben und nach einer Krankheit oder im Alter den Weg nicht mehr selbst fahren. Es sind Angehörige, die jemanden zur Gedächtnistestung begleiten und dabei selbst gebraucht werden, weil sie die Fragen zur Vorgeschichte beantworten können. Und es sind Berufstätige mit einem Termin am späten Nachmittag, die danach nicht noch eine Stunde am Bahnsteig stehen wollen. Die Praxis weist selbst darauf hin, dass die Sprechstunden abwechselnd von allen Ärztinnen und Ärzten gehalten werden. Man bekommt also nicht zwingend die vertraute Ärztin, und das ist ein Grund mehr, pünktlich und ohne Hetze anzukommen.

Wo wir halten und wo Sie hineingehen

Das MVZ steht frei auf einem eigenen Grundstück an der König-Christian-Straße 7. Es gibt keine Schranke, kein umzäuntes Klinikgelände und keine zentrale Pforte, an der man sich zuerst anmelden müsste. Unser Fahrer fährt auf das Gelände und hält vor dem Haus, und wenn es nötig ist, geht er mit bis zur Tür.

Drinnen teilt sich das Haus auf zwei Ebenen: Allgemeinmedizin im Erdgeschoss, Neurologie im Obergeschoss. Deshalb fragen wir bei der Buchung, zu welchem der beiden Fachbereiche Sie müssen. Das ist keine Neugier. Wer nach oben muss und unsicher auf den Beinen ist, soll das vorher sagen können, damit wir die Zeit dafür einplanen und der Fahrer nicht nach zwei Minuten zur nächsten Fahrt weiter muss.

Was wir ausdrücklich nicht behaupten: Der Bauherr und Vermieter beschreibt die Häuser als „moderne und barrierefreie Gebäude“, das ist seine Formulierung und nicht unsere eigene Prüfung. Ob es einen Aufzug gibt, wo genau der Haupteingang liegt, ob es eine überdachte Vorfahrt oder Behindertenparkplätze unmittelbar an der Tür gibt, konnten wir aus keiner verlässlichen Quelle bestätigen, und deshalb steht es hier nicht. Sagen Sie uns beim Buchen einfach, wie weit Sie zu Fuß kommen. Den Rest klären wir vor Ort, und zwar wir und nicht Sie.

Ein Punkt, an dem sich Besucher regelmäßig vertun: Am selben Standort stehen zwei Häuser nebeneinander. Das eine ist das MVZ. Das andere ist das Facharztzentrum mit rund 3.100 Quadratmetern, in dem unter anderem eine Kinderärztin, ein Zahnarzt, eine weitere Hausarztpraxis, Psychotherapie, Osteopathie sowie Physio- und Ergotherapie sitzen; im Erdgeschoss die Roland Apotheke, das Sanitätshaus Kowsky und ein ambulanter Intensivpflegedienst. Zusammen ergeben beide Häuser das neue Gesundheitszentrum an der König-Christian-Straße. Für die Fahrt heißt das: Rezept einlösen, ein Hilfsmittel abholen oder zum Kinderarzt gehört ins Nachbarhaus, Allgemeinmedizin und Neurologie ins MVZ. Sagen Sie beim Bestellen, welches der beiden Sie brauchen, dann hält der Wagen auf der richtigen Seite und niemand schiebt einen Rollator über den halben Hof.

Der Weg von Neumünster

Vom Bahnhof Neumünster bis zur König-Christian-Straße sind es 22,5 Kilometer, und die Routenmaschine rechnet mit vierundzwanzig Minuten. Unsere eigene Nachmessung am 2. September 2026 kam auf 21,8 Kilometer und dreiundzwanzig Minuten. Die beiden Werte liegen so dicht beieinander, weil diese Strecke kaum Varianten kennt.

Aus der Stadt geht es über die K 17 auf die B 430, dann rund siebeneinhalb Kilometer über die A 7 in Richtung Hamburg und an der Anschlussstelle Bad Bramstedt wieder herunter. Die letzten gut acht Kilometer laufen über die L 319 in den Ort hinein, zuletzt über die Kieler Straße zur König-Christian-Straße. Es ist also überwiegend Autobahn und Landstraße und keine Schleife durch zwanzig Ortsdurchfahrten.

Der Haken sitzt auf der Autobahn. Der Abschnitt Richtung Hamburg steht regelmäßig, und wer um Viertel vor acht dort hineinfährt, kommt womöglich zu spät zur Akutsprechstunde. Dann nehmen wir den direkten Weg über die B 4 und die L 327 durch Großenaspe und Wiemersdorf. Der ist ein paar Minuten länger, bewegt sich aber. Für Sie ändert das nichts, denn der Preis wird vor der Abfahrt vereinbart und hängt nicht daran, über welche Straße wir gekommen sind.

Am Gesundheitszentrum liegen draußen neunundneunzig Autostellplätze und siebzig Fahrradplätze für Patienten, Kunden und Beschäftigte, dazu Ladepunkte für Elektroautos. Trotzdem ist das kein Platz, auf dem man einen Vormittag verbringt: Die Fläche ist als überwachtes Privatgelände bei einem Parkraumdienstleister registriert, und für die Apotheke war zur Eröffnung von einer kostenfreien halben Stunde die Rede. Was nach dieser halben Stunde gilt, steht auf den Schildern am Platz. Wir konnten es aus keiner verlässlichen Quelle bestätigen und raten deshalb schlicht: Lesen Sie die Beschilderung, bevor Sie den Wagen dort abstellen.

Sicher ist der Gegenentwurf. Die Stadt Bad Bramstedt nennt auf ihrer eigenen Seite zur Anreise die König-Christian-Straße am Bahnhof ausdrücklich als Parken ohne zeitliche Begrenzung, ebenso den Lohstücker Weg, von dem aus es etwa hundert Meter in die Innenstadt sind. Auf dem Bleeck, dem Platz mit dem Roland gegenüber dem Rathaus, darf man mit Parkscheibe bis zu drei Stunden stehen. Wer also jemanden im eigenen Auto herbringt und länger als eine halbe Stunde bleibt, steht an der Straße beim Bahnhof entspannter als auf dem Gelände selbst.

Krankenfahrt: was die Krankenkasse übernimmt

Hier liegt der Unterschied zu jeder Fahrt in ein Krankenhaus, und er geht in die andere Richtung, als die meisten vermuten. Eine Fahrt zur stationären Aufnahme und zurück nach der Entlassung ist im Regelfall gedeckt. Das MVZ behandelt aber ambulant, und Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung sind grundsätzlich genehmigungspflichtig. Rechtsgrundlage sind der § 60 SGB V und die Krankentransport-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in der Fassung vom 15. Mai 2025, die seit dem 6. August 2025 in Kraft ist.

Die Kasse übernimmt Fahrkosten, wenn die Fahrt im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse aus zwingenden medizinischen Gründen notwendig ist, und dieser Grund muss auf der Verordnung stehen. Ausdrücklich nicht übernommen werden Fahrten, um einen Termin zu vereinbaren, um Befunde abzuholen oder um ein Rezept abzuholen. Die Richtlinie führt diese drei Fälle wörtlich auf, und in einer Hausarztpraxis sind es genau die Wege, die viele Menschen fahren. Wer nur das Wiederholungsrezept braucht, fragt deshalb besser in der telefonischen Sprechzeit nach, ob es auch ohne Anfahrt geht.

Für die ambulante Fahrt gilt: nur in besonderen Ausnahmefällen und nur nach vorheriger Genehmigung der Krankenkasse. Die Verordnung muss also rechtzeitig bei der Kasse liegen, und die Kasse legt selbst fest, wofür die Genehmigung gilt, für welchen Zeitraum, für wie viele Fahrten und mit welchem Beförderungsmittel.

Als genehmigt gilt die Fahrt, wenn bei der Verordnung eines dieser Merkmale vorgelegt wird: ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen aG, Bl oder H, ein Pflegegrad 4 oder 5, ein Pflegegrad 3 mit dauerhafter Beeinträchtigung der Mobilität, oder die frühere Pflegestufe 2 bis Ende 2016 mit seither mindestens Pflegegrad 3. Dann wartet niemand auf eine Antwort der Kasse. Daneben gibt es den Fall einer vergleichbaren Beeinträchtigung der Mobilität bei einer über längere Zeit laufenden ambulanten Behandlung; dort bleibt es bei der Genehmigung vorab.

Der zweite Weg führt über die hohe Behandlungsfrequenz: ein Therapieschema über längere Zeit, bei dem die Behandlung oder der Krankheitsverlauf den Menschen so angreift, dass die Beförderung unerlässlich ist, um Schaden an Leib und Leben zu vermeiden. Die Anlage 2 der Richtlinie nennt dafür als Regelfälle die Dialysebehandlung, die onkologische Strahlentherapie und die parenterale antineoplastische Arzneimitteltherapie, also die parenterale Chemotherapie; diese Aufzählung ist ausdrücklich nicht abschließend. Für diese Seite ist die Sache damit trotzdem eindeutig: Keine dieser drei Behandlungen findet im MVZ Bad Bramstedt statt. Wer dafür fährt, fährt in eine andere Einrichtung, und wie wir solche Serien planen, steht auf unserer Seite zu den Dialysefahrten.

Was hier dagegen unmittelbar anknüpft: Die Richtlinie rechnet auch Fahrten zu Gesundheitsuntersuchungen und zur Krebsfrüherkennung zu den ambulanten Fällen, und beides gehört zum Angebot der Allgemeinmedizin in diesem Haus.

Dann kommt die Frage, ob es überhaupt ein Taxi sein darf. Eine Krankenfahrt mit Taxi oder Mietwagen darf nur verordnet werden, wenn öffentliche Verkehrsmittel und das eigene Auto aus zwingenden medizinischen Gründen ausscheiden. Maßgeblich sind allein die medizinische Notwendigkeit, dabei vor allem der aktuelle Gesundheitszustand und das Gehvermögen, und daneben gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot. Auf dieser Strecke ist das eine echte Hürde, denn zwischen Neumünster und Bad Bramstedt fährt eine direkte Bahnverbindung und der Bahnhof liegt an derselben Straße wie die Praxis. Die verordnende Ärztin muss also begründen können, warum das für Sie nicht in Frage kommt. Wir sagen das lieber vorher, als dass Sie es aus einem Ablehnungsschreiben erfahren.

Eine Falle sieht dabei fast niemand: Erstattet werden in der Regel nur Fahrten über den direkten Weg zwischen dem Aufenthaltsort und der nächst erreichbaren geeigneten Behandlungsmöglichkeit. Zwischen Neumünster und Bad Bramstedt liegen etliche Hausarztpraxen, und die Kasse kann durchaus fragen, warum es diese eine sein muss. Wer hier eingeschrieben ist oder in der Neurologie behandelt wird, hat dafür meist gute Gründe. Aufschreiben muss sie allerdings die Praxis und nicht der Fahrdienst.

Bleibt die Zuzahlung. Sie beträgt zehn Prozent der Kosten je Fahrt, begrenzt durch einen gesetzlichen Mindest- und Höchstbetrag, und sie ist nie höher als die Fahrt selbst. Je Fahrt heißt hier: der Weg nach Bad Bramstedt und der Weg zurück nach Neumünster werden getrennt gezählt. Wer die Belastungsgrenze erreicht hat, also zwei Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen und ein Prozent bei chronisch Kranken in Dauerbehandlung, und die Befreiung seiner Kasse vorlegt, zahlt im Rest des Kalenderjahres nichts mehr dazu.

Kommen Sie im eigenen Wagen oder mit der Bahn zur König-Christian-Straße, ist überhaupt keine Verordnung nötig; auf Wunsch stellt die Praxis eine Anwesenheitsbescheinigung aus, die Sie bei Ihrer Kasse einreichen können. Und über allem steht ein Satz, den wir nicht schöner machen: Das letzte Wort hat Ihre Krankenkasse und nicht der Fahrdienst. Liegt eine Verordnung vor, gilt für die Fahrt nicht der Festpreis dieser Seite, sondern der Ablauf, den wir auf unserer Seite zu den Krankenfahrten beschreiben.

Rollstuhl, Rollator, Begleitung und Gepäck

Sagen Sie beim Buchen zwei Dinge: welches Hilfsmittel mitkommt und in welches Geschoss Sie müssen. Ein Rollator und ein faltbarer Rollstuhl passen in den Kofferraum, wir verstauen sie und holen sie wieder heraus. Das Ein- und Aussteigen und der Weg bis zur Tür gehören für uns zur Fahrt, dafür rechnen wir nichts zusätzlich ab.

Die Neurologie liegt im Obergeschoss, und viele Termine dort dauern länger als ein Besuch beim Hausarzt: Eine Gedächtnistestung, ein EEG oder eine Elektromyographie sind nichts, was in zehn Minuten erledigt ist. Gerade zu diesen Terminen kommt oft eine Begleitperson mit, weil sie die Fragen zur Vorgeschichte beantworten kann. Rechnen Sie diese Person beim Buchen mit: Zwei Erwachsene plus Rollator sind etwas anderes als ein Fahrgast mit Handtasche, und wir schicken dann den passenden Wagen statt des kleinsten freien.

Wenn nach dem Termin noch ein Hilfsmittel im Sanitätshaus nebenan abgeholt oder ein Rezept in der Apotheke im Facharztzentrum eingelöst wird, sagen Sie das bitte gleich mit dazu. Das ist ein zweiter Halt und manchmal auch ein größerer Kofferraum. Beides planen wir lieber vorher ein, als dass der Fahrer plötzlich vor einem Karton mit einer Gehhilfe steht.

Eine Grenze nennen wir offen: Wir fahren im Sitzen. Ein Transport auf der Trage oder mit medizinischer Betreuung unterwegs ist ein Krankentransportwagen, und den bestellt die Praxis oder die Leitstelle, nicht wir. Für alles, was sitzend geht, auch mit einem Sauerstoffgerät im Fußraum oder mit jemandem, der beim Einsteigen viel Zeit braucht, sind wir richtig.

Und die Wartezeit: In der Akutsprechstunde gibt es kein festes Ende. Legen Sie beim Buchen fest, ob der Wagen wartet oder ob Sie anrufen, sobald Sie fertig sind. Beides ist möglich, nur sollte es nicht der Fahrer auf dem Parkplatz entscheiden müssen.

Bus und Bahn, ehrlich verglichen

Diese Strecke ist eine der wenigen in unserem Gebiet, bei denen wir häufiger als sonst zur Bahn raten. Zwischen Neumünster und Bad Bramstedt gibt es eine direkte Verbindung, im Fahrplan stehen dafür rund fünfundzwanzig Minuten, und der Bahnhof liegt an der König-Christian-Straße, also an derselben Straße wie das Gesundheitszentrum. Wer zu Fuß gut zurechtkommt und in der Terminsprechstunde am Vormittag erwartet wird, braucht für diesen Weg kein Taxi. Wir schreiben das lieber auf unsere eigene Seite, als dass Sie es hinterher selbst ausrechnen.

Es gibt aber Tage, an denen das nicht trägt. Die Akutsprechstunde der Allgemeinmedizin beginnt montags um sieben Uhr und an den übrigen Werktagen um acht; wer da vorn in der Reihe stehen will, muss in Neumünster zu einer Zeit am Bahnsteig sein, zu der von zu Hause aus noch nichts fährt. Dazu kommt der Rückweg nach einer Blutabnahme, nach einer langen Testung oder mit frisch versorgter Wunde. Und es kommt der Weg vor dem Weg: Von einem Stadtteil in Neumünster bis zum Bahnhof ist selbst schon eine Fahrt, mit Wartezeit obendrauf.

Buslinien nennen wir hier bewusst nicht. Wir haben die Fahrpläne für diese Verbindung nicht selbst geprüft, und eine falsche Liniennummer auf einer Seite, die kranke Menschen lesen, ist schlimmer als gar keine Angabe. Sehen Sie im Fahrplan nach oder fragen Sie uns unter 04321 22200, dann sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich der Wagen für Ihren Termin überhaupt lohnt.

Wenn die Bahn geht, dann geht die Bahn. Denken Sie in dem Fall an die Anwesenheitsbescheinigung: Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder im eigenen Auto zum Termin kommt, braucht keine Verordnung, kann sich den Besuch aber bescheinigen lassen und bei der Kasse einreichen. Das ist kein Trick, sondern der ausdrücklich vorgesehene Weg.

Festpreis statt Taxameter

Innerhalb von Neumünster dürfen wir keinen Preis vereinbaren, auch wenn ein Fahrgast es ausdrücklich möchte. Dort läuft das geeichte Taxameter nach der Verordnung der Stadt über Beförderungsentgelte vom 10. April 2025, und dieser Tarif darf weder über- noch unterschritten werden. Wer davon abweicht, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach dem Personenbeförderungsgesetz. Deshalb steht auf unseren Seiten für Fahrten innerhalb der Stadt die vollständige Tariftabelle und keine Zahl, die wir uns selbst ausgesucht haben.

Bad Bramstedt liegt im Kreis Segeberg und damit außerhalb des Pflichtfahrgebiets von Neumünster. Neben dem Stadtgebiet führt jene Verordnung nur acht Nachbargemeinden auf, und Bad Bramstedt gehört nicht dazu. Für diese Fahrt ist der Preis deshalb frei, und frei heißt bei uns: vorher vereinbart. Sie sehen ihn im Formular, bevor Sie buchen, und danach bewegt er sich nicht mehr.

Praktisch bedeutet das dreierlei. Steht die A 7 in Richtung Hamburg und wir weichen über Großenaspe und Wiemersdorf aus, wird nichts nachgerechnet. Zieht sich die Terminsprechstunde und der vereinbarte Rückweg verschiebt sich um eine halbe Stunde, bleibt es beim vereinbarten Preis. Und für die Fahrt am frühen Montagmorgen zur Akutsprechstunde gilt dasselbe wie für einen Termin am Donnerstagnachmittag.

Eine Ausnahme davon haben wir oben schon genannt. Liegt eine genehmigte Verordnung vor, rechnet nicht diese Seite ab, sondern die Kasse nach ihren eigenen Regeln, und bei Ihnen bleibt die gesetzliche Zuzahlung. Fragen Sie im Zweifel vor der Buchung nach, welcher der beiden Wege für Sie gilt, denn beide zugleich gehen nicht.

Termine früh am Morgen und Fahrten zurück

Die Zeiten im Haus sind eng getaktet, und sie haben sich zum 1. August 2026 geändert. In der Allgemeinmedizin läuft die Terminsprechstunde montags bis donnerstags von neun bis zwölf Uhr, montags, dienstags und donnerstags zusätzlich von vierzehn Uhr dreißig bis achtzehn Uhr, freitags von neun bis zwölf. Die Akutsprechstunde beginnt montags um sieben und an den übrigen Werktagen um acht Uhr und endet um neun. Die Neurologie hat ihre Terminsprechstunde montags bis donnerstags von acht bis dreizehn Uhr und montags, dienstags und donnerstags nachmittags von vierzehn bis siebzehn Uhr. Alles läuft nach Termin.

Die für uns wichtigste Zahl darin ist der Beginn der Akutsprechstunde am Montag. Wir rechnen die Abholzeit von der Praxistür zurück und nicht von der Abfahrt: vierundzwanzig Minuten Fahrt, dazu ein Puffer für die A 7 und ein paar Minuten vom Wagen bis ins Wartezimmer. Wer um sieben Uhr vorn stehen will, wird in Neumünster entsprechend früh abgeholt, im Winter also im Dunkeln. Die Zentrale ist dafür rund um die Uhr besetzt, unter 04321 22200.

Der Rückweg ist der Teil, den man wirklich planen muss. Ein Termin in der Terminsprechstunde lässt sich gut schätzen, eine Akutsprechstunde nicht, und ein EEG oder eine ausführliche Testung in der Neurologie dauert länger als ein Hausarztbesuch. Zwei Wege haben sich bewährt: entweder eine feste Rückfahrzeit, die wir verschieben, wenn es doch länger dauert, oder ein Anruf, sobald Sie fertig sind. Wer weit über den Mittag hinauskommt, legt die Rückfahrt besser großzügig.

Zwei Dinge erinnern wir bei Terminen in der Neurologie von uns aus. Erstens ist die Praxis dort im Jahr 2026 mehrfach geschlossen, im Rest des Jahres vom 19. bis 23. Oktober und vom 24. bis 31. Dezember. Zweitens ist sie nur in engen Fenstern telefonisch erreichbar, montags bis donnerstags am Vormittag und an drei Nachmittagen; wer einen Termin verschieben will, muss dieses Fenster treffen. Es gibt zwar täglich eine Akutsprechstunde, aber mit sehr wenigen Plätzen, und die Praxis bittet ausdrücklich darum, vorher anzurufen. Absagen und verschieben können nur Sie selbst. Wir verschieben nur die Fahrt, und das geht bis kurz vorher.

So einfach buchen Sie

  1. Strecke eingebenAdresse und Zeit eintragen und den Festpreis sofort sehen.
  2. Online zahlen oder barOnline im Voraus zahlen, oder bequem bar im Wagen.
  3. Pünktlich ans ZielWir holen Sie ab und bringen Sie sicher an Ihr Ziel.

Häufige Fragen

Ist das MVZ Bad Bramstedt ein Krankenhaus?

Nein. Es ist ein Medizinisches Versorgungszentrum, also ein Praxishaus mit Allgemeinmedizin im Erdgeschoss und Neurologie im Obergeschoss. Es gibt dort keine Station, keine Aufnahme über Nacht und keine Notaufnahme. Für einen Notfall wählen Sie die 112, außerhalb der Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der 116117. Wir fahren zu geplanten Terminen, hin und am selben Tag zurück, und richten die Rückfahrt danach aus, wie lange Ihr Termin voraussichtlich dauert.

Halten Sie vor dem MVZ oder vor dem Facharztzentrum nebenan?

Vor dem Haus, das Sie brauchen, sagen Sie es uns nur bitte beim Buchen. An der König-Christian-Straße stehen zwei Gebäude nebeneinander. Im MVZ sind Allgemeinmedizin und Neurologie. Im Facharztzentrum sitzen unter anderem eine Kinderärztin, ein Zahnarzt, eine weitere Hausarztpraxis und die Therapiepraxen, im Erdgeschoss die Roland Apotheke und das Sanitätshaus Kowsky. Wer beides erledigt, erst den Termin und danach das Rezept, plant den zweiten Halt am besten gleich mit ein.

Übernimmt die Krankenkasse die Fahrt zum MVZ?

Möglich ist es, selbstverständlich ist es nicht. Weil hier ambulant behandelt wird, braucht eine verordnete Krankenfahrt grundsätzlich die vorherige Genehmigung der Kasse. Als genehmigt gilt sie unter anderem bei den Merkzeichen aG, Bl oder H, bei Pflegegrad 4 oder 5 und bei Pflegegrad 3 mit dauerhaft eingeschränkter Mobilität. Nicht übernommen werden Fahrten, um einen Termin zu vereinbaren, Befunde abzuholen oder ein Rezept abzuholen. Entscheiden tut in jedem Fall Ihre Kasse.

Kann meine Begleitung mit dem eigenen Auto vor der Praxis warten?

Auf dem Gelände besser nicht. Am Gesundheitszentrum gibt es zwar viele Stellplätze, die Fläche ist aber als überwachtes Privatgelände registriert, und zur Eröffnung war für die Apotheke von einer kostenfreien halben Stunde die Rede. Was danach gilt, steht auf den Schildern vor Ort. Ohne zeitliche Begrenzung parkt man laut der Stadt in der König-Christian-Straße am Bahnhof und im Lohstücker Weg, auf dem Bleeck mit Parkscheibe bis zu drei Stunden.

Wir müssen montags in die Akutsprechstunde. Wann holen Sie uns ab?

Die Akutsprechstunde der Allgemeinmedizin beginnt montags um sieben Uhr, dienstags bis freitags um acht. Wir rechnen von der Praxistür zurück: rund vierundzwanzig Minuten Fahrzeit über die A 7, dazu Luft für den Berufsverkehr Richtung Hamburg und für den Weg ins Wartezimmer. In der Praxis heißt das eine sehr frühe Abholung in Neumünster. Bestellen Sie den Wagen am Vorabend, telefonisch unter 04321 22200 oder über das Formular.

Lohnt sich das Taxi, wenn doch eine direkte Bahn fährt?

Nicht immer, und das sagen wir offen. Für die Verbindung nach Bad Bramstedt stehen im Fahrplan rund fünfundzwanzig Minuten, und der Bahnhof liegt an derselben Straße wie das Gesundheitszentrum. Wer sicher läuft und in der Terminsprechstunde am Vormittag drankommt, ist mit dem Zug billiger unterwegs. Sinnvoll wird der Wagen bei der frühen Akutsprechstunde, nach einer langen Untersuchung, mit Rollator, mit Begleitung, oder wenn schon der Weg zum Bahnhof in Neumünster ein Problem ist.

Fahren Sie von hier aus auch zur Dialyse, zur Bestrahlung oder zur Chemotherapie?

Ja, aber nicht hierher. Im MVZ Bad Bramstedt gibt es weder Dialyse noch Strahlentherapie noch parenterale Chemotherapie; wer das braucht, wird anderswo behandelt. Gerade diese drei Behandlungen führt die Krankentransport-Richtlinie ausdrücklich als Regelfälle für eine Genehmigung auf. Für solche Serien planen wir feste Zeiten und möglichst denselben Fahrer ein, und wie das abläuft, steht auf unserer Seite zu den Dialysefahrten.

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